Erweiterte Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen ab Januar 2022

Am 28.12.2021 von Emil Löxkes

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 tritt die erste Stufe der sogenannten “erweiterten
Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen“ in Kraft. Bestimmte Einweggetränke-verpackungen, die bisher der Systembeteiligungspflicht unterlagen, sind dann pfandpflichtig. Damit ändern sich der Umfang sowie die Art der Pflichten der betroffenen
Kreise.

Welche Einweggetränkeverpackungen und Getränke sind von der erweiterten Pfandpflicht ab dem 1. Januar 2022 betroffen?


Ab dem 1. Januar 2022 sind folgende weitere (neben den bereits derzeit der
Pfandpflicht unterliegenden) Einweggetränkeverpackungen pfandpflichtig:
Einwegkunststoffgetränkeflaschen und Getränkedosen (aus jeglichem Material, u.a.
Aluminium, Weißblech) mit einem Füllvolumen (unabhängig von der tatsächlichen Füll-
menge) von 0,1 bis 3,0 Litern, wenn sie mit einem der nachfolgenden Getränke gemäß § 31
Absatz 4 Nummer 7 VerpackG befüllt sind:
→ Sekt und Sektmischgetränke
→ Wein und Weinmischgetränke
→ weinähnliche Getränke und Mischgetränke
→ Alkoholerzeugnisse und sonstige alkoholhaltige Mischgetränke
→ Fruchtsäfte und Gemüsesäfte
→ Fruchtnektare ohne Kohlensäure und Gemüsenektare
ohne Kohlensäure.

Getränkedosen mit einem Füllvolumen (unabhängig von der tatsächlichen Füllmenge) von
0,1 bis 3,0 Litern sind pfandpflichtig, wenn sie mit einem der oben genannten oder der nachfolgenden Getränke gemäß § 31 Absatz 4 Nummer 7 VerpackG befüllt sind:


→ Milch- und Milchmischgetränke und sonstige trinkbare Milcherzeugnisse
→ diätetische Getränke für Säuglinge oder Kleinkinder.

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