BKA warnt vor Spam-Mails

Am 28.12.2021 von Emil Löxkes

Wer eine Mail erhält, mit dem Inhalt, man habe eine Straftat dahingehend begangen, dass man angeblich kinderpornografisches Material abgerufen habe und deshalb ein Gerichtsverfahren drohe, der solle absolut vorsichtig sein mit der angedachten Vorgehensweise. Solche Spam-Mails, die angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) stammen, sind aktuell im Netz unterwegs. Das BKA weist deutlich darauf hin, dass diese Art von E-Mails nicht von der Behörde stammt. Die Verfasser geben sich unter dem Kürzel „Holzer.BKA“ als Direktor des Bundeskriminalamtes aus. Um den hohen Strafen für das vermeintliche widerwärtige Vergehen zu entgehen, werden die Empfänger aufgefordert, über eine Mailanschrift mit der Endung @europamel.net“ schriftlich zum Vorwurf Stellung zu nehmen. Dies sollte natürlich nicht erfolgen. Ebenso wenig sollten in der Mail enthaltene Links oder PDF-Dateien geöffnet werden. Denn die darin enthaltene Schadsoftware könnte das Endgerät infizieren. Wer Empfänger einer solchen Mail ist, sollte stattdessen die Polizei darüber informieren.