Evakuierung am Klinikum Leverkusen

Am 06.08.2021 von Emil Löxkes

„Was lehrt die Flutkatastrophe“

Nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen musste das Klinikum Leverkusen komplett evakuiert werden. Bereits sechs Tage später behandelte es wieder Patienten. Wie lief die Evakuierung? Welche Lehren sind zu ziehen?

Den 14. Juli 2021 werden die Beschäftigten des Klinikums Leverkusen wahrscheinlich nie vergessen. Wegen der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen musste das kommunale 740-Betten-Haus, das rund 2500 Mitarbeiter beschäftigt, vollständig evakuiert werden. Das Wasser der Dhünn, die direkt am Klinikum fließt, war in die Technikräume geschwappt und hatte dort zwei Trafos explodieren lassen. Nach dem Allgemeinstrom fiel in einigen Gebäudeteilen auch der Notstrom aus, die Telekommunikation war lahmgelegt, wichtige Geräte funktionierten nur durch Akkus. An einen Klinikbetrieb war nicht zu denken.

Zum Zeitpunkt der Katastrophe waren 486 Patienten im Haus. Wer nicht entlassen werden konnte, wurde teilweise noch in der Nacht in umliegende Krankenhäuser verlegt.

Bereits nach sechstägiger Schließung hat das Klinikum seinen Betrieb wieder aufgenommen – und gleich am ersten Tag 115 Menschen stationär betreut.

Den vollständigen Text finden Sie unter dem nachstehenden Link.

https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/was-lehrt-die-flutkatastrophe-herr-zimmermann-a-45960

Quelle: kma.de