Bio-Importe – echt bio?

Am 05.08.2021 von Emil Löxkes

Kontrolle muss auch bei Bio-Südfrüchten sein

Natürlich sind regionale Bio-Produkte ökologisch optimal. Doch wer will schon komplett auf Südfrüchte, Kaffee und Tee verzichten. Außerdem schonen Bio-Kakao und Co. auch in den Ländern des Südens die Umwelt und bedeuten nachhaltiges Einkommen für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.

Aber funktionieren die Bio-Kontrollen auch in diesen fernen Ländern?

Auch in Ländern außerhalb der EU werden Bio-Produkte intensiv kontrolliert. Was auf den Tellern der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher landet, hat ein Bio-Zertifikat. Die Kontrolle in fernen Ländern verläuft ähnlich wie bei uns, die Kontrolleurinnen und Kontrolleure besuchen Bio-Betriebe vor Ort, prüfen ihre Dokumentationen und ziehen und analysieren Proben.

Für alle Produkte wie Kaffee, Tee und Südfrüchte in Bio-Qualität, die in den EU-Ländern nicht oder nur saisonal wachsen und deshalb aus Drittländern importiert werden, gelten klare Regeln. Übrigens: Tierische Bio-Produkte werden nur sehr selten aus Nicht-EU-Ländern importiert.

EU-Öko-Verordnung gilt für alle Bio-Importe

Die EU-Öko-Verordnung regelt nicht nur, wie Bio-Lebensmittel in allen EU-Ländern produziert, gekennzeichnet und kontrolliert werden, sondern auch, was für Bio-Importe gilt (BÖLW: Regeln für Bio-ImporteKontrolle muss auKontrolle muss auch bei Bio-Südfrüchten sein
Natürlich sind regionale Bio-Produkte ökologisch optimal. Doch wer will schon komplett auf Südfrüchte, Kaffee und Tee verzichten. Außerdem schonen Bio-Kakao und Co. auch in den Ländern des Südens die Umwelt und bedeuten nachhaltiges Einkommen für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.
Aber funktionieren die Bio-Kontrollen auch in diesen fernen Ländern?
Auch in Ländern außerhalb der EU werden Bio-Produkte intensiv kontrolliert. Was auf den Tellern der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher landet, hat ein Bio-Zertifikat. Die Kontrolle in fernen Ländern verläuft ähnlich wie bei uns, die Kontrolleurinnen und Kontrolleure besuchen Bio-Betriebe vor Ort, prüfen ihre Dokumentationen und ziehen und analysieren Proben.
Für alle Produkte wie Kaffee, Tee und Südfrüchte in Bio-Qualität, die in den EU-Ländern nicht oder nur saisonal wachsen und deshalb aus Drittländern importiert werden, gelten klare Regeln. Übrigens: Tierische Bio-Produkte werden nur sehr selten aus Nicht-EU-Ländern importiert.
EU-Öko-Verordnung gilt für alle Bio-Importe
Die EU-Öko-Verordnung regelt nicht nur, wie Bio-Lebensmittel in allen EU-Ländern produziert, gekennzeichnet und kontrolliert werden, sondern auch, was für Bio-Importe gilt (BÖLW: Regeln für Bio-Importe). Bio-Produkte lassen sich nach der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 der Kommission über zwei Wege in die EU importieren:
• Ein Land hat ein eigenes Öko-Gesetz und ein eigenes Bio-Kontrollsystem, die beide durch die Europäische Union anerkannt wurden. Das gilt für die benachbarte Schweiz genauso wie für ferne Länder wie Indien, Argentinien, die USA, Australien und weitere sogenannte anerkannte Drittländer.
• In allen übrigen Nicht-EU-Ländern übernehmen von der EU-Kommission zugelassene Drittlands-Öko-Kontrollstellen die Vor-Ort-Kontrollen. Ihre Zulassung ist länderspezifisch. Die Überwachung der Kontrollen vor Ort erfolgt durch Akkreditierungsstellen und Fachleute der EU-Kommission.
Zollkontrollen sind Pflicht
Beim Import von Bio-Lebensmitteln in die EU prüft zusätzlich der Zoll. Die Import-Unternehmen müssen mit einer elektronischen Kontrollbescheinigung im EU-System TRACES bei der Verzollung beweisen, dass es sich um echte Bio-Ware handelt. Der Zoll prüft für jede einzelne Importpartie Dokumente und Waren. Die Import-Unternehmen werden wiederum von einer deutschen Öko-Kontrollstelle geprüft. So sollen "Fake-Bio" und eine wundersame Bio-Vermehrung verhindert werden. Bei Verstößen oder Betrugsversuchen darf der Importeur die Bio-Lebensmittel natürlich nicht als bio verkaufen.
Quelle: oekolandbau.deSüdfrüchten sein
Natürlich sind regionale Bio-Produkte ökologisch optimal. Doch wer will schon komplett auf Südfrüchte, Kaffee und Tee verzichten. Außerdem schonen Bio-Kakao und Co. auch in den Ländern des Südens die Umwelt und bedeuten nachhaltiges Einkommen für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.
Aber funktionieren die Bio-Kontrollen auch in diesen fernen Ländern?
Auch in Ländern außerhalb der EU werden Bio-Produkte intensiv kontrolliert. Was auf den Tellern der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher landet, hat ein Bio-Zertifikat. Die Kontrolle in fernen Ländern verläuft ähnlich wie bei uns, die Kontrolleurinnen und Kontrolleure besuchen Bio-Betriebe vor Ort, prüfen ihre Dokumentationen und ziehen und analysieren Proben.
Für alle Produkte wie Kaffee, Tee und Südfrüchte in Bio-Qualität, die in den EU-Ländern nicht oder nur saisonal wachsen und deshalb aus Drittländern importiert werden, gelten klare Regeln. Übrigens: Tierische Bio-Produkte werden nur sehr selten aus Nicht-EU-Ländern importiert.
EU-Öko-Verordnung gilt für alle Bio-Importe
Die EU-Öko-Verordnung regelt nicht nur, wie Bio-Lebensmittel in allen EU-Ländern produziert, gekennzeichnet und kontrolliert werden, sondern auch, was für Bio-Importe gilt (BÖLW: Regeln für Bio-Importe). Bio-Produkte lassen sich nach der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 der Kommission über zwei Wege in die EU importieren:
• Ein Land hat ein eigenes Öko-Gesetz und ein eigenes Bio-Kontrollsystem, die beide durch die Europäische Union anerkannt wurden. Das gilt für die benachbarte Schweiz genauso wie für ferne Länder wie Indien, Argentinien, die USA, Australien und weitere sogenannte anerkannte Drittländer.
• In allen übrigen Nicht-EU-Ländern übernehmen von der EU-Kommission zugelassene Drittlands-Öko-Kontrollstellen die Vor-Ort-Kontrollen. Ihre Zulassung ist länderspezifisch. Die Überwachung der Kontrollen vor Ort erfolgt durch Akkreditierungsstellen und Fachleute der EU-Kommission.
Zollkontrollen sind Pflicht
Beim Import von Bio-Lebensmitteln in die EU prüft zusätzlich der Zoll. Die Import-Unternehmen müssen mit einer elektronischen Kontrollbescheinigung im EU-System TRACES bei der Verzollung beweisen, dass es sich um echte Bio-Ware handelt. Der Zoll prüft für jede einzelne Importpartie Dokumente und Waren. Die Import-Unternehmen werden wiederum von einer deutschen Öko-Kontrollstelle geprüft. So sollen "Fake-Bio" und eine wundersame Bio-Vermehrung verhindert werden. Bei Verstößen oder Betrugsversuchen darf der Importeur die Bio-Lebensmittel natürlich nicht als bio verkaufen.
Quelle: oekolandbau.de). Bio-Produkte lassen sich nach der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 der Kommission über zwei Wege in die EU importieren:

  • Ein Land hat ein eigenes Öko-Gesetz und ein eigenes Bio-Kontrollsystem, die beide durch die Europäische Union anerkannt wurden. Das gilt für die benachbarte Schweiz genauso wie für ferne Länder wie Indien, Argentinien, die USA, Australien und weitere sogenannte anerkannte Drittländer.
  • In allen übrigen Nicht-EU-Ländern übernehmen von der EU-Kommission zugelassene Drittlands-Öko-Kontrollstellen die Vor-Ort-Kontrollen. Ihre Zulassung ist länderspezifisch. Die Überwachung der Kontrollen vor Ort erfolgt durch Akkreditierungsstellen und Fachleute der EU-Kommission.

Zollkontrollen sind Pflicht

Beim Import von Bio-Lebensmitteln in die EU prüft zusätzlich der Zoll. Die Import-Unternehmen müssen mit einer elektronischen Kontrollbescheinigung im EU-System TRACES bei der Verzollung beweisen, dass es sich um echte Bio-Ware handelt. Der Zoll prüft für jede einzelne Importpartie Dokumente und Waren. Die Import-Unternehmen werden wiederum von einer deutschen Öko-Kontrollstelle geprüft. So sollen "Fake-Bio" und eine wundersame Bio-Vermehrung verhindert werden. Bei Verstößen oder Betrugsversuchen darf der Importeur die Bio-Lebensmittel natürlich nicht als bio verkaufen.

Quelle: oekolandbau.de