Lebensmittelkennzeichnung verstehen

Am 18.03.2021 von Emil Löxkes

Auf Verpackungen von Lebensmitteln informieren die Hersteller über das Produkt. Was auf einer Verpackung stehen muss, ist gesetzlich geregelt:

• Die Bezeichnung ist der „Name“ des Lebensmittels. Sie muss das Produkt so eindeutig beschreiben, dass man versteht, um welches Lebensmittel es sich handelt.

• Das Zutatenverzeichnis informiert über die enthaltenen Zutaten. Sie müssen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils aufgelistet werden.

• Allergene Zutaten müssen im Zutatenverzeichnis immer so bezeichnet werden, dass der Allergiker das allergene Potential erkennt; außerdem müssen sie hervorgehoben werden, etwa durch Fettdruck, GROSSBUCHSTABEN oder Unterstreichung.

• Die Menge bestimmter Zutaten oder Zutatenklassen ist entweder in der Bezeichnung des Lebensmittels oder dem Zutatenverzeichnis mittels einer Prozentangabe anzugeben (sogenannte QUID-Kennzeichnung, QUID = Quantitative Ingredient Declaration). In der Regel ge-schieht dies nur bei wertbestimmenden Zutaten, die besonders hervorgehoben werden.

• Die Nettofüllmenge gibt die enthaltene Menge des Produktes nach Stückzahl, Gewicht in Gramm (g) bzw. Kilogramm (kg) oder bei Flüssigkeiten als Volumen in Milliliter (ml) bzw. Liter (l) an.

• Verpackte Lebensmittel müssen ein Mindesthaltbar­keitsdatum bzw. in mikrobiologischer Hinsicht besonders leicht verderbliche Lebensmittel wie Hackfleisch ein Verbrauchsdatum tragen. Bei eingefrorenem Fleisch, eingefrorenen Fleischzubereitungen und eingefrorenen unverarbeiteten Fischereierzeugnissen ist zudem das Einfrierdatum anzugeben.

Broschüre: file:///C:/Users/VKK/AppData/Local/Temp/lebensmittelkennzeichnung-verstehen-1.pdf

Lebensmittelverband Deutschland, Berlin