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Vitamin D: Einnahme hochdosierter Nahrungsergänzungsmittel unnötig

Am 18.09.2020 von Emil Löxkes

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat als Nahrungsergänzungsmittel in Verkehr gebrachte Produkte mit einer Dosierung von 50 und 100 Mikrogramm (μg) Cholecalciferol – dies ist die Vorstufe des aktiven Vitamin D - gesundheitlich bewertet. Sie stehen stellvertre-tend für hochdosierte Präparate, die von Verbraucherinnen und Verbrauchern eingenommen werden, um ihre Vitamin-D-Zufuhr zu erhöhen. Vitamin D wird beim Menschen unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet. Im Gegensatz zur körpereigenen Bildung hat die Vitamin D-Zufuhr über die Ernährung nur einen relativ geringen Anteil an der Vitamin D-Versorgung. Eine Überdosierung ist durch die kör-pereigene Produktion nicht möglich, wohl aber über die Einnahme von hochdosiertem Vita-min D, z. B. über bestimmte Nahrungsergänzungsmittel. Eine solche Überdosierung führt zu erhöhten Kalziumwerten im Blutserum (Hyperkalzämie). Die klinischen Symptome, die beim Menschen mit einer Hyperkalzämie einhergehen, reichen.

https://www.bfr.bund.de/cm/343/vitamin-d-einnahme-hochdosierter-nahrungsergaenzungsmittel-unnoetig.pdf

Quelle: BfR