Friends oft he Earth warnt vor Nutztiermanipulation

Am 30.12.2019 von Emil Löxkes

Gentechnisch veränderter Mais, der das Gift gegen seine Fressfeinde selbst produziert, wird in vielen Ländern der Welt bereits seit Jahren angebaut. Dass aber genmanipulierte Kühe antibakterielle Milche geben könnten, um Euterentzündungen zu vermeiden, mutet noch ziemlich skurril an. Doch die neuen gentechnischen Methoden machen auch vor den Tieren in der Landwirtschaft nicht halt. Wie die amerikanische Umweltorganisation „Friends of Earth“ berichtete, werde bereits an Schweinen geforscht, die mehr Fleisch produzieren, an Hühnern, die verträglichere Eier legen, oder an Rindern ohne Hörner. Vor allem die chinesische Regierung finanziere solche Forschungen laut dem Bericht mit viel Geld. n den USA oder Großbritannien soll es private Firmen geben, die mit so genannten Konzeptstudien prüfen, wie sich die Gene von Nutztieren manipulieren lassen. Die „Friends oft he Earth“ kritisieren, dass die Konzept-Studien nur selten auf unerwünschte Nebenwirkungen achten würden, auf Lebensmittelsicherheit oder mögliche Auswirkungen auf die Umwelt. Dabei gebe es viele solcher Risiken. Die wissenschaftlichen Belege zeigten, dass die angeblich so treffsicheren neuen Gentechnikverfahren vielleicht doch nicht so präzise seien, wie angegeben.

Quelle: keine gentechnik.de