Der Vorstand VKK tagte im Hause Rullko in Hamm

Am 14.3.2019 von Emil Löxkes in Verbandsinternes

v.l.n.r.: Manfred Vogt, Andrea Mager, Klaus Witt, Andreas Plagemann, Ralf Gremme, Jochen Mayer, Ulrich K. Kusak, Holger Scmidt, Bernd Merker, Daniela Aug, Steffen Müller

Zur ersten Sitzung des Jahres konnte VKK-Präsidentin, Daniela Aug, alle ihre Kollegen im Vorstand herzlich in Hamm begrüßen. Mit dabei auch Geschäftsführerin Andrea Mager und Emil Löxkes, Berater VKK. Frau Aug war über die Präsenz des kompletten Vorstandes sehr erfreut, wissen wir doch alle, dass es immer schwieriger wird, sich freie Tage „unter“ der Woche zu nehmen. Und wir sprechen hier zudem vom unentgeltlichen Ehrenamt.

Zu Beginn der Sitzung sprach Daniela Aug zuerst einmal ein ganz besonderes Dankeschön an Herrn Manfred Vogt, Geschäftsführer des Hauses Rullko aus, auf dessen Einladung hin der VKK zu seinem Branchenpartner nach Hamm reiste. Unterstützt von Herrn Steffen Müller gab Herr Vogt einen Ausblick auf die Geschichte des Hauses, dessen Philosophie und die gegenwärtige Geschäftsentwicklung. Beim anschließenden Rundgang, auch durch die Lagerbereiche mit ihrem vielfältigen Angebot, zeigten sich die Vorstandsmitglieder sehr interessiert und durchaus ein wenig beeindruckt.

Bei der anschließenden Sitzung ging die Präsidentin auf Ausbildungsoffensiven bei ihr in Bielefeld ein, was den Beruf des Kochs, der Köchin, anlangt. Der daran anschließende Austausch war intensiv, ist es doch für diejenigen Vorstandsmitglieder, die ausbilden, zumeist sehr schwierig, geeignete Aspiranten zu finden. Dies betrifft selbstverständlich viele Kolleginnen und Kollegen des Bereichs, die sich um den beruflichen Nachwuchs sorgen.

Frau Aug führte ferner aus, dass unser Verband, vertreten durch die Präsidentin, zur Auftaktveranstaltung "Zu gut für die Tonne! - Dialog zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin eingeladen ist. Natürlich nicht nur zur ersten Sitzung… Auch hier ergab sich großer Gesprächsbedarf, was zum einen die Verschwendung von Lebensmitteln anlangt, zum anderen den finanziellen Aspekt betrifft.

Vize-Präsident Jochen Mayer berichtete von seinem Besuch bei OrgaCard, bei dem er Gelegenheit hatte, den VKK vor etlichen Kolleginnen und Kollegen des Bereichs vorzustellen. Desgleichen von seiner Teilnahme bei der Veranstaltung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Baden-Württemberg (MLR) in dem es um das Projekt „Optimierung der Verpflegung in Kita und Schule“ ging. Der VKK wird prüfen, ob er sich hier einbringen kann bzw. möchte.

Andreas Plagemann, selbst Verpflegungsbetriebswirt HMA, ist der „neue Mann“ des VKK im Gremium der DHA Köln. Dieses Amt hatte bislang Kollege Jörg Jendrny inne, der dem VKK-Vorstand nicht mehr angehören konnte, da er vor geraumer Zeit in die Selbstständigkeit gewechselt ist. Herr Plagemann berichtete von der ersten, konstituierenden Sitzung des Jahres, bei der es nicht zuletzt um das Kennenlernen der Gremiumsmitglieder untereinander, den Austausch, die Zielsetzungen der DHA allgemein und die Präsentation neuer Projekte ging. Herr Plagemann fühlte sich und den VKK bei dieser ersten Zusammenkunft gut angenommen. Bei den nächsten Zusammenkünften wird sich dann herauskristallisieren, inwieweit sich der Verband in Lerninhalte einbringen kann, vor allem was den Verpflegungsbetriebswirt anlangt. Haben sich doch einige Verbandsmitglieder für diesen Weg der Weiterbildung entschieden. Und bei diesen wird es sicher nicht bleiben.

Geschäftsführerin Andrea Mager hatte etliches aus der Geschäftsstelle zu berichten. Die Website wurde technisch aufgerüstet, was ein rascheres Agieren möglich macht. Der Punkt der Stellenausschreibungen wird noch aufgenommen, da der Bedarf gegeben ist. Bis es soweit ist, werden Stellengesuche, Stellenofferten, via Mail weitergegeben. Diese Mailaussendungen, in die ja auch Fragen aus der Kollegenschaft eingebunden sind, haben ein einheitliches „Bild“ erhalten, was sehr gut angenommen wird. Ebenso auch wie Unterstützung allgemein auf Fragen aus dem Bereichs. Und dass unbedingt Diskretion gewahrt wird, sollte diese gewünscht sein. Der Mitgliederstand ist stabil, diejenigen, die den Verband verlassen, treten im Allgemeinen in den Rentenstand ein, bzw. wechseln den Tätigkeitsbereich.

Frau Mager erzählte über die guten, konstruktiven Kooperationen mit der DHA Köln und der HMA Koblenz. Bei letzter besteht die Verbindung bereits seit rund 20 Jahren. Was natürlich für sich spricht. Seitens des Vorstandes werden Überlegungen angestellt, den Kreis der Kooperationspartner zu ergänzen, Andrea Mager wird sich hier kümmern.

Die Regionalseminare mit Frau Dr. Elke Jaspers werden laut derzeitigem Stand voraussichtlich stattfinden können. Frau Mager wird diese vor Ort gerne begleiten. Ebenso wie der Vorstand und sie sich darüber freuen, dass der VKK wieder Gelegenheit erhält, sich bei der Rullko Hausmesse, im April in Hamm präsentieren zu können. Denn Mail, WhatsApp etc. hin oder her, es geht doch nichts über das gesprochene Wort, die persönliche Ansprache.

Der Kreis der Branchenpartner des VKK ist soweit stabil. Neu hinzugekommen ist die inhabergeführte und im Jahr 1910 gegründete Firma Ernst Böcker, Spezialist für Sauerteig, aus Minden. Andreas Plagemann lobte die delikaten, fertig gebackenen glutenfreien Backwaren und glutenfreien Backmischungen, die er in seinen Betrieben einsetzt. Ausgeschieden ist die Firma Henning Broscheit zum Ende des vergangenen Jahres, Firma Danone wird den Förderkreis Ende 2019 verlassen.

Die Auswertung der Herbst-Akademie 2018 zeigte ein positives Ergebnis. Fast alle Referentinnen und Referenten wurden sehr gut bewertet, zusammen mit den jeweiligen Themen. Die Wirtschaftlichkeit war gegeben.

Für den 29. und 30. Oktober, der Termin der Herbst-Akademie 2019, sind bereits einige Festlegungen getroffen. So die erneute Zusammenarbeit mit Frau Brigitte Marx-Lang zum Themenbereich des interkulturellen Miteinanders im Großküchenbereich. Ein wenig darauf abzielen, aber nicht nur, wird der Workshop von Herrn Rechtsanwalt Schroeder aus Mainz. Dessen Part wird letztendlich darauf abzielen: „Was kann ich, was darf ich als Küchenverantwortliche/r, wo liegt meine Kompetenz…(?)“ Verhandeln, jeder hat so seine eigene Art des Verhandelns. Mit Lieferanten, mit Mitarbeitern, mit … Andreas Stollenwerk wird aufzeigen, wie professionelle Verhandlungsführung gelingt. Ältere Mitarbeiter, nein, nicht nur die Mitarbeiter betrifft es, alle Erwerbstätigen werden nun einmal älter. Deshalb wird auch voraussichtlich das Thema „Lebenslang gesund arbeiten“(?) Berücksichtigung finden. Weitere Themen, auch was die Vermeidung von Lebensmittelabfällen anlangt, wurden diskutiert, konkret aber noch nicht festgelegt. Das komplette Programm dürfte, wie in den vergangenen Jahren auch, im Juli fertiggestellt sein. Wobei mit Sicherheit auch die Praxis Berücksichtigung finden wird.

Arbeitsintensiv, produktiv und in guter Stimmung, so wünscht sich der Vorstand auch die nächste Sitzung beim Kollegen Bernd Merker an dessen Arbeitsplatz, einem fast „brandneuen“ Cook&Chill-Betrieb.