Sexuelle Übergriffe im Berufsalltag

Am 08.02.2019 von Emil Löxkes in Verbandsinternes, Gesetze und Vorschriften

Wer eine Situation im Berufsalltag als übergriffig empfindet, solle sofort reagieren, heißt es in der Zeitschrift „topeins - Das Magazin für Führungskräfte“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Dazu gehören drei Schritte: Zunächst sollten Betroffene aussprechen, was gerade passiert ist. Dann erklären, was das mit ihnen macht. Und schließlich sollten sie fordern, was das Gegenüber künftig tun oder lassen soll. „Die belästigende Person muss sofort begreifen, dass sie eine Grenze überschritten hat“, erklärt Heike Schambortski, Präventionsexpertin der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

Sich dem Vorgesetzten anvertrauen

Es sei zudem ratsam, sich seinem Vorgesetzten anzuvertrauen. Der könne der betroffenen Person den Rücken stärken, sich das Vorkommnis bezeugen lassen und dafür sorgen, dass die belästigende Person in die Schranken gewiesen wird. Außerdem ist die Führungskraft dafür verantwortlich, dass der Vorfall im Betrieb korrekt aufgearbeitet wird.