Schwarzarbeit – bei Unfall Anrecht auf Leistung

Am 06.08.2018 von Emil Löxkes in Verbandsinternes, Gesetze und Vorschriften

Verletzt sich ein Schwarzarbeiter bei der Arbeit, hat er auf die gleichen Leistungen Anspruch wie Arbeitnehmer. Allerdings hat die Berufsgenossenschaft das recht, ihre Ausgaben für die Behandlung beim Unternehmen zurückzuholen. Darauf macht die BG Nahrungsmittel und Gastgewerbe aufmerksam. Führt ein Chef den Arbeitnehmeranteil nicht an den Sozialversicherungsträger ab, drohen ihm Freiheits- oder Geldstrafen. Auch Arbeiter müssen mit einer Geldstrafe rechnen. Schwarzarbeit wird bereits vermutet, wenn Beiträge nicht ordnungsgemäß entrichtet wurden und der Versicherte nicht gemeldet wurde. Arbeitnehmer, die im Gastgewerbe, in der Fleischindustrie oder als Schausteller tätig sind, müssen sofort gemeldet werden. Für alle anderen bleiben sechs Wochen Zeit.