Arbeit auf Abruf - Zehn Stunden sind Pflicht

Am 06.08.2018 von Emil Löxkes in Verbandsinternes, Gesetze und Vorschriften

In den meisten Arbeitsverträgen ist festgelegt, wie viele Stunden jemand arbeiten muss. Es geht aber auch ohne – bei der so genannten Arbeit auf Abruf. Dann richtet sich die wöchentliche Stundenzahl danach, wie viel zu tun ist. Arbeitnehmer haben bei solchen Verträgen aber Mindestrechte, erklärt der Rechtsschutz des DGB: Steht im Vertrag keine Stundenzahl, muss der Arbeitgeber pro Woche mindestens 10 Stunden bezahlen – unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer sie tatsächlich geleistet hat. Eine Ausnahme gilt nur, wenn die Arbeit auf Abruf in einem Tarifvertrag anders geregelt ist.