Frische Luft alle zwei Stunden

von Emil Löxkes in Verbandsinternes Gesetze und Vorschriften

Kein Sauerstoff mehr im Raum, Fenster öffnen? Ein am Arbeitsplatz oft gesagter Satz, der aber nur zur Hälfte stimmt. „Man sagt zwar oft, dass es nicht mehr genug Sauerstoff gibt, dies ist aber selten das Problem, erklärt der Leiter des Netzwerks Büro in der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).“Das eigentlich Problem ist die Atmung der Kollegenschaft“. Denn dadurch steige der Kohlendioxid-Gehalt, die Luft wirke verbraucht. Die Gegenmaßnahme Fenster öffnen – so denn zu öffnende Fenster vorhanden sind – sei aber völlig richtig. Die beste Lüftungsmethode sei dabei das Stoßlüften, etwa alle zwei Stunden. Bei dauerhaft geöffnetem Fenster dagegen verliere die Luft zu viel wertvolle Feuchtigkeit, vor allem im Winter. An vielen Arbeitsplätzen lassen sich die Fenster allerdings gar nicht öffnen. Hier muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die Lüftung oder Klimaanlage richtig eingestellt ist. Das sollten Arbeitnehmer auch einfordern, so des Leiter des Netzwerks Büro, denn gute Luft sei auch im Sinne der Arbeitgeber:“ Je verbrauchter die Luft, desto mehr nimmt auch die Leistungsfähigkeit ab, mit dem Ergebnis, das die Müdigkeit steigt“: