Vorstellungsgespräch - auf die Zwischentöne achten

von Andrea Mager in Gesetze und Vorschriften

Ein Vorstellungsgespräch ist kein einseitiges, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen. Auch Bewerber sollten die Gelegenheit nutzen, dabei den potentiellen Arbeitgeber so genannt auf Herz und Nieren zu prüfen, rät der Karriereberater Martin Wehrle in der „Unicum Beruf“ (Ausgabe 1/2018). Wer sich dabei geschickt anstellt, kann sogar Probleme wie ein schlechtes Betriebsklima oder einen tyrannischen Chef erkennen. Das geht zum einen über gezielte Fragen wie: „Was sind die größten Schwierigkeiten in meinem Job?“. Aber auch mit einem offenen Ohr für Zwischentöne. Ein guter Indikator für das Betriebsklima kann zum Beispiel der Umgang der Gesprächspartner untereinander sein, so der Experte. Fallen sie sich gegenseitig ins Wort oder sogar in den „Rücken“? Oder geht es eher harmonisch zu? Auch der Umgang mit dem Bewerber spricht oft Bände: Ein „Danke“ fürs Kommen sollte bei einem guten Arbeitgeber zum Beispiel schon dazugehören, ein angebotenes Getränk ebenfalls.