Arbeitszeit dokumentieren

von Emil Löxkes in Gesetze und Vorschriften

Minijobber sollen keine neuen Arbeitsverträge unterschreiben, in denen zwar die Arbeitszeit abgesenkt wird, nicht aber der Arbeitsumfang. Die rät der Deutsche Gewerkschaftsbund. Denn durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns seit Anfang 2017 hat sich die monatliche Arbeitszeit für Minijobber verringert. Da sie im Monat maximal 450,— € verdienen dürfen, müssen sie etwa zwei Stunden weniger arbeiten. Das Vorstandsmitglied des DGE, Stefan Körzell, rät, die Arbeitszeiten zu dokumentieren und von Kollegen bezeugen zu lassen. So können Arbeitnehmer ihren Anspruch notfalls gerichtlich durchsetzen. Weigert sich der Arbeitgeber, den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen, bleibt der Klageweg. Welche monatlichen Höchststundenzahl sich je nach Stundenlohn ergibt, können Minijobber in einer Tabelle auf der Internetseite des DGE erlesen.